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Gemeinde Nußdorf
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Wir freuen uns, dass Sie sich für die
Gemeinde Nußdorf im Chiemgau interessieren.

Auf den folgenden Web-Seiten erhalten Sie reichliche Informationen über unsere Gemeinde und Ihre Geschichte, über die gemeindlichen Einrichtungen, die Arbeit von Gemeinderat und Verwaltung sowie eine Online-Ausgabe des Amtsblattes und Informationen über örtliche Vereine und Gewerbetreibende. Allen Internet-Besuchern - ob aus Nußdorf, der Umgebung oder von weiter her - wünschen wir viel Spaß beim Blättern in unseren Web-Seiten.


„Nußdorf im Mittelpunkt“

Gemeinde feierte 25. Jubiläum der Wiedererlangung der Selbstständigkeit und Freundschaft mit Nußdorf bei Landau (Pfalz)

Mit einem Festabend unter dem Motto „Nußdorf im Mittelpunkt“ feierte die Gemeinde das 25-jährige Jubiläum der Wiedererlangung der Selbständigkeit sowie die zehnjährige Freundschaft mit Nußdorf bei Landau in der Pfalz. Auch wurde an die Gemeindegebietsreform in Bayern erinnert, die vor 40 Jahren begann.
Über 250 Gäste, vor allem Gemeindebürger, kamen zu der Jubiläumsfeier in das Gasthaus Zenz.
Bürgermeister Hans Gnadl erinnerte in seiner Festrede an fast 15 Jahre wechselvolle Geschichte zwischen Auflösung der Gemeinde, Eingemeindung nach Traunstein, Chieming oder Traunwalchen, der Bildung einer Verwaltungsgemeinschaft mit Chieming, Seebruck und Truchtlaching und der Wiedererlangung der Selbstständigkeit und Selbstverwaltung im Jahr 1986. „Die Nußdorfer Bürger, die Bürgermeister und der Gemeinderat haben sich nicht unterkriegen lassen und sind hartnäckig immer wieder für ihre Autonomie eingetreten.“ Dazu kam das notwendige Quäntchen Glück zum richtigen Zeitpunkt, betonte Gnadl. Der Rathauschef würdigte alle, die beharrlich und unverdrossen für die Unabhängigkeit eingetreten waren und hob den, bis 1982 amtierenden, verstorbenen Bürgermeister Lorenz Posch sowie dessen Nachfolger Ludwig Kroiß hervor, ebenso die während der Gebietsreform tätigen Gemeinderäte und die Gemeindeverwaltung. Auch hatten der damalige Landrat Leonhard Schmucker, sowie die Landtagsabgeordneten Alois Glück und Andreas Seehuber sich intensiv für die Selbständigkeit der Gemeinde Nußdorf eingesetzt. „Wenn wir Nußdorfer zusammenhalten, können wir einiges bewegen – das war schon immer so“, sagte Gnadl und verwies unter anderem auf die erfolgreiche Dorferneuerung. Ohne das große Bürgerengagement und die vielfältige Bereitschaft sich für das Gemeinwohl einzusetzen, wäre die überaus positive Entwicklung der letzten drei Jahrzehnte nicht möglich gewesen. Das Gemeindeoberhaupt rief die Bürger dazu auf, Verantwortung für die Gemeinschaft mitzutragen, aktiv mitzuarbeiten und gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Die Freundschaft mit Nußdorf bei Landau, die seit der 1200-Jahr-Feier des pfälzischen Weinortes im Jahr 2002 besteht, sei zu einer engen und festen Bindung geworden. Gnadl wünschte, dass die nachfolgenden Generationen die freundschaftliche Beziehungen leben, pflegen und aufrecht erhalten.
„Wenn Nußdorf, die zentrale Gemeinde, der Mittelpunkt des Landkreises, feiert, dann kann ich nicht anders und muss dabei sein“, schmeichelte Landrat Hermann Steinmaßl den Nußdorfern. Der entscheidende Punkt für ein Gemeinwesen sei nicht die Verwaltung, sondern die Gestaltung. Nußdorf habe sich hervorragend entwickelt, Visionen zusammen mit den Bürgern entwickelt, nach vorne gebracht und realisiert. So sei ein wunderbares Gemeinwesen entstanden, zu dem man nur gratulieren könne. Zudem seien die Nußdorfer hartnäckig und zielstrebig, was letztlich bei der Gebietsreform mit dem gewünschten Ergebnis belohnt wurde.
Beim Jubiläumsabend sangen und musizieren die Familienmusik Niederbuchner, die Waholzner Sänger, begleitet von Caroline Speckbacher an der Harfe und der Blaskapelle Jung Traunwalchen. Volkstänze präsentieren die Buam und Dirndl der Kindergruppe des Trachtenvereins. Peter Volk las Gedichte „Alloa a Gmoa“ und die Lobhymne auf „Das Dorf.“ Für einen festlich herausgeputzten Saal sorgte der Gartenbauverein mit farbenprächtigem Blumenschmuck.
Als symbolisches Zeichen der Verbundenheit der „Nußdörfer“ wurde auf dem Parkplatz an der Pfarrkirche St. Laurentius eine Linde als „Freundschaftsbaum“ gepflanzt. Bürgermeister Hans Gnadl, sein Stellvertreter Peter Volk, Altbürgermeister Ludwig Kroiß, Gemeinderat Franz Purzeller, Christa Osenstätter, Vorsitzende des Gartenbauvereins, Rudi Eichhorn, Ortsvorsteher aus Nußdorf bei Landau und Konrad Obermeier aus Nußdorf bei Falkenberg (Niederbayern) griffen zur Schaufel und schaufelten das Pflanzloch zu.
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Donnerstag, Freitag:
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Donnerstag:
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